|
|
Gemeinde Soltendieck Samtgemeinde Bodenteich - Landkreis Uelzen - Lüneburger Heide |
|
PLZ 29594
|
16.02.2007: Stellungnahme zur geplanten Optimierung der Vorzugstrasse für die A 39 In der Sitzung des Rates der Gemeinde Soltendieck, am 15.02.2007, wurde eine Stellungnahme zur geplanten Optimierung der Vorzugstrasse der A 39 beschlossen. (Auszug) In der
Begründung wird u.a. darauf verwiesen, dass im Bereich westlich von Soltendieck
zur Querung der Bahntrasse und der Kreisstraße 29 ein das Landschaftsbild
zerstörender hoher Damm aufgeschüttet werden muss. Durch die damit verbundene
Anhebung der Fahrbahn der A 39 wird es zu einer weit in das Land wirkenden
Ausstrahlung des Verkehrslärms kommen und zu einer nicht hinnehmbaren
zusätzlichen Lärmbelastung der Bürger und Gäste der umliegenden Ortschaften,
insbesondere das durch die Gemeinde geschaffenen Neubaugebietes nordwestlich von
Soltendieck führen. Die Gemeinde wiederholt ihre Forderung aus der Stellungnahme vom 19.07.2006 zur Erstellung eines konkreten Schallschutzgutachtens u.a. für den Kreuzungsbereich BAB 39 mit der Bahnstrecke/Kreisstraße 29. Durch die Existenz des Bahnüberganges in Soltendieck wird die Leistungsfähigkeit der Landes-straße 265 als Zubringer zur Autobahn und möglicherweise als Bedarfsumleitung des Autobahnverkehrs bezweifelt. Die Schutzgüter Leben, Gesundheit, der in dieser Region lebenden und wohnenden Menschen werden in hohen Maße zusätzlich belastet. Die Gemeinde
spricht sich im Falle einer Ablehnung der ursprünglich geplanten Einstellung der
Vorzugsvariante der A 39 in die weiteren Betrachtungen und die Ablehnung des
Ausnahmean-trages auf die Querung des Vogelschutzgebietes alternativ für
einen bedarfsgerechten Ausbau der B 4 wegen der massiv höheren, negativen
Auswirkungen für Mensch, Natur und Landschaft für die Bürger der Gemeinde aus.
Ein solcher Ausbau der B 4 würde auch den auf Tourismus ausgerichteten
Ortsteilen der Samtgemeinde Bodenteich, insbesondere dem Kernort Bad Bodenteich,
mit ihren für die Erholung geschaffenen und freigehaltenen Flächen (z.B. der
Seewiesen) entgegen kommen. |