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denn sein Vater hatte
dort ein Haus gebaut. Nach dem Abitur ging er zur Luftwaffe und
wurde ein begeisterter Flieger. 1947 bekam er eine Stelle beim
Landkreis als Ingenieur für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik. Am
3. April 1956 wurde die Baufirma Heinz Licht in Soltendieck
gegründet. Durch Weitblick und mutige Investitionen gab es einen
steilen Aufstieg für das Unternehmen. Das bedeutete für Soltendieck
über mehr als drei
Jahrzehnte hinweg Arbeitsplätze und für die Gemeinde steigende
Steuereinnahmen. Er beließ seinen Firmensitz stets in Soltendieck,
obgleich dies durch die Zonenrandlage mit echten Nachteilen
verbunden war. Er hat sich immer als Soltendiecker gefühlt, und das
bis heute hin. Bemerkenswert war der Umgang mit seinen Mitarbeitern,
wer den Vergleich der Lohntüten seiner Firma mit den anderer
Unternehmen angestellt, wer erlebt hat, wie er seinen Arbeitern
Maschinen und Geräte zur Verfügung stellte, wird dies bestätigen.
Obgleich Heinz Licht durch den Aufbau und den Erhalt der Firma voll
in Anspruch genommen wurde, engagierte er sich zunehmend auch in
anderen Bereichen, und da kam allerlei in Bewegung, was den Ort bis
heute prägt. 1952 Mitglied im Soltendiecker Gemeinderat. 1961
Mitglied im Schulzweckverband von Soltendieck, Kattien und
Thielitz. 1964 wurde er Bürgermeister seiner Gemeinde. Stets hat er
sich dabei für das heimische Handwerk eingesetzt. Er trieb den Bau
des Dorfgemeinschaftshauses und der Sportanlagen voran.
Heinz
Licht war 1972 bis 1987 Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenteich.
Hinzu kamen zahlreiche Ehrenämter im wirtschaftlichen Bereich. Im
Soltendiecker Vereinsleben gehörte er längere Zeit dem
Männergesangverein an, war Kompanieführer der Schützenabteilung
Soltendieck, war im Reichsbund und erweckte schließlich 1963 den TuS
Soltendieck zu neuem Leben, wo er zunächst den Vorsitz übernahm.
Unter seiner Regie wurde der neue Friedhof angelegt und die
Christuskapelle gebaut. Im Jahr 1978 wurde Heinz Licht das Verdienstkreuz
am Bande der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz)
verliehen. Er stiftete, zum 25-jährigen Betriebjubiläum, den
Glockenturm samt Glocke für die Christuskapelle.
Das Wirken von Heinz Licht hat Spuren in der
Gemeinde Soltendieck hinterlassen und so ist es richtig, wenn der
Rat ihn mit der Ehrenbürgerwürde ehrt. Ihm zu Ehren wird die gesamte
Anlage am Dorfgemeinschaftshaus als Heinz Licht Zentrum benannt.
Eine entsprechende Tafel wurde im Anschluß an die Laudatio von
Bürgermeister Wöhling enthüllt.
Grußworte sprachen Samtgemeindebürgermeister
Kölling, Landrat Dr. Elster, der das Wirken von Heinz Licht als
Beispiel für den ganzen Landkreis Uelzen bezeichnete. Bewegend waren
die Worte von Pastor Werner Klipp, der seinerzeit für die
Kirchengemeinde die Verhandlungen mit dem damaligen Bürgermeister
Licht, über die Christuskapelle und den Glockenturm führte. Andrea
Rathje bedankte sich im Namen aller Soltendiecker Vereine für das
Engagement des Altbürgermeisters Heinz Licht. Als ehemaliger
Weggefährte würdigte auch der langjährige Gemeindedirektor Wolfgang
Eckert das Wirken des Geehrten. Umrahmt wurden die Feierlichkeiten
durch den Posaunenchor Bodenteich und den Gemischten Chor
Soltendieck.
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