Wappen Gemeinde Soltendieck

Gemeinde Soltendieck


  Samtgemeinde Bodenteich - Landkreis Uelzen - Lüneburger Heide

24. Mai 2007: Heinz Licht zum Ehrenbürger der Gemeinde Soltendieck ernannt.

In der Sitzung am 26. März 2007 hat der Rat der Gemeinde Soltendieck einstimmig beschlossen, Herrn Heinz Licht das Ehrenbürgerrecht zu verleihen.

Deshalb hatte die Gemeinde am 24. Mai zu einer Feierstunde in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Bürgermeister Wöhling konnte dazu viele Gäste begrüßen. In seiner Laudatio ging der frühere Schulleiter von Soltendieck, Horst Nimtz, auf das Wirken und den Lebensweg von Heinz Licht ein.

Der Geehrte wurde am 7. August 1921 in Uelzen geboren. Etwa 1925 kam er nach Soltendieck,

Ehrenbürger und Altbürgermeister Heinz Licht
Ehrenbürger und Altbürgermeister
Heinz Licht
weitere Bilder hier klicken!

denn sein Vater hatte dort ein Haus gebaut. Nach dem Abitur ging er zur Luftwaffe und wurde ein begeisterter Flieger. 1947 bekam er eine Stelle beim Landkreis als Ingenieur für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik. Am 3. April 1956 wurde die Baufirma Heinz Licht in Soltendieck gegründet. Durch Weitblick und mutige Investitionen gab es einen steilen Aufstieg für das Unternehmen. Das bedeutete für Soltendieck über mehr als drei Jahrzehnte hinweg Arbeitsplätze und für die Gemeinde steigende Steuereinnahmen. Er beließ seinen Firmensitz stets in Soltendieck, obgleich dies durch die Zonenrandlage mit echten Nachteilen verbunden war. Er hat sich immer als Soltendiecker gefühlt, und das bis heute hin. Bemerkenswert war der Umgang mit seinen Mitarbeitern, wer den Vergleich der Lohntüten seiner Firma mit den anderer Unternehmen angestellt, wer erlebt hat, wie er seinen Arbeitern Maschinen und Geräte zur Verfügung stellte, wird dies bestätigen.

Obgleich Heinz Licht durch den Aufbau und den Erhalt der Firma voll in Anspruch genommen wurde, engagierte er sich zunehmend auch in anderen Bereichen, und da kam allerlei in Bewegung, was den Ort bis heute prägt. 1952 Mitglied im Soltendiecker Gemeinderat. 1961 Mitglied im Schulzweckverband von Soltendieck, Kattien und Thielitz. 1964 wurde er Bürgermeister seiner Gemeinde. Stets hat er sich dabei für das heimische Handwerk eingesetzt. Er trieb den Bau des Dorfgemeinschaftshauses und der Sportanlagen voran.

Heinz Licht war 1972 bis 1987 Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenteich. Hinzu kamen zahlreiche Ehrenämter im wirtschaftlichen Bereich. Im Soltendiecker Vereinsleben gehörte er längere Zeit dem Männergesangverein an, war Kompanieführer der Schützenabteilung Soltendieck, war im Reichsbund und erweckte schließlich 1963 den TuS Soltendieck zu neuem Leben, wo er zunächst den Vorsitz übernahm. Unter seiner Regie wurde der neue Friedhof angelegt und die Christuskapelle gebaut.

Im Jahr 1978 wurde Heinz Licht das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) verliehen. Er stiftete, zum 25-jährigen Betriebjubiläum, den Glockenturm samt Glocke für die Christuskapelle.

Das Wirken von Heinz Licht hat Spuren in der Gemeinde Soltendieck hinterlassen und so ist es richtig, wenn der Rat ihn mit der Ehrenbürgerwürde ehrt. Ihm zu Ehren wird die gesamte Anlage am Dorfgemeinschaftshaus als Heinz Licht Zentrum benannt. Eine entsprechende Tafel wurde im Anschluß an die Laudatio von Bürgermeister Wöhling enthüllt.

Grußworte sprachen Samtgemeindebürgermeister Kölling, Landrat Dr. Elster, der das Wirken von Heinz Licht als Beispiel für den ganzen Landkreis Uelzen bezeichnete. Bewegend waren die Worte von Pastor Werner Klipp, der seinerzeit für die Kirchengemeinde die Verhandlungen mit dem damaligen Bürgermeister Licht, über die Christuskapelle und den Glockenturm führte. Andrea Rathje bedankte sich im Namen aller Soltendiecker Vereine für das Engagement des Altbürgermeisters Heinz Licht. Als ehemaliger Weggefährte würdigte auch der langjährige Gemeindedirektor Wolfgang Eckert das Wirken des Geehrten. Umrahmt wurden die Feierlichkeiten durch den Posaunenchor Bodenteich und den Gemischten Chor Soltendieck.

hier finden Sie weitere Bilder! Klicken!    zurück

nach oben